Heute fand die zweite und letzte Räumung der Skateelemente auf dem Areal der „Alten Spitzenfabrik“ statt. Bereits am Mittwoch gab es einen Einsatz mit Hilfe von vielen tollen Unterstützer*innen.

Für mich als Jugendarbeiterin folgt die ernüchternde und vor allem ohnmächtige Feststellung, dass dies nun das Ergebnis eines zweijährigen Prozesses ist. Ein Prozess, welcher geprägt war von verschiedenen internen und externen Aushandlungen und welcher zudem den Jugendlichen, dem ehrenamtlichen Trägerverein sowie mir enorme Nerven und Ausdauer abverlangte. Ein Prozess, in welchem immer wieder der Versuch unternommen wurde, die Bedürfnisse junger Menschen sichtbar zu machen und für das Recht ihrer jugendlichen Selbstbestimmung zu sensibilisieren. Es geht um ihren Freiraum – sie sollten selbst entscheiden dürfen, wie und wo sie skaten möchten.

Die Nachwehen der gesamten zehrenden und emotionalen Entwicklung werden mit Sicherheit noch eine Weile in uns stecken. Was bleibt ist eine leere Asphaltfläche und die traurige Erkenntnis, dass dem nichts entgegen gewirkt werden konnte.

Eine Alternative sehen wir in der Errichtung einer eigenen Skatehalle. Dieses Vorhaben braucht sowohl finanzielle Mittel, als auch das Engagement aller Beteiligten. Ersteres möchten wir im Rahmen der Kampagne hikefor.de erreichen. Unterstützt jugendliche Freiräume auf dem Land und schaut bei

vorbei.

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