Regelmäßigkeit in diesem Format aufrechtzuerhalten, fällt grad irgendwie schwer. Das Sommerloch schlägt auch hier zu. Dem sei verziehen. Das wird schon wieder.

Es ist echt heiß und es sind Ferien. Könnte also fast nicht besser sein. Somit wird auch hin und wieder mal in der ein oder anderen Gruppe gemeinsam abgehangen. Treppenhaus hat viele Songs am Start, welche in solchen Situationen die musikalische Untermalung liefern. Apache begleitet viele von uns hier gerade und kann hier also mal erwähnt werden.

Apache ist bekanntlich schon lange Hype, ich selbst bin aber echt spät auf diesen Zug aufgesprungen. Habe mich lange gewehrt, wurde nun aber auch mitgerissen. Diese weirde Mischung aus Eurodance/80er Beats und eher klassischem Deutschrap sowie Hooksingsang funktioniert, wenn sich darauf eingelassen wird.

Geschmäcker sind verschieden. Für mich ist Treppenhaus eine klassische 50/50 Angelegenheit. Die Hälfte der Songs taugen mir auf ganzer Linie, mit der anderen Hälfte kann ich echt gar nicht anfangen. Weil aber die Songs, die meinen Geschmack treffen, wirklich auf ganzer Linie überzeugen können- mich zumindest- sind sie positiv zu würdigen.

Egal ob melancholisch verträumt im Boot motiviert unterwegs zu sein. Apache hat ein Händchen für Ohrwürmer und Eingängigkeit. Treppenhaus präsentiert einen neuen Entwurf dafür, wie deutscher Rap in 2020 und in Zukunft auch klingen kann. Dieser ist ungewöhnlich, funktioniert aber unglaublich gut.

Bläulich und Matrix sind für mich die Oberhits dieser Platte. Wahrscheinlich trifft Bläulich mit seinen trappigen Anlehnungen den Zahn der Zeit und fängt eine Stimmung ein, mit der Menschen gerade sehr viel anfangen können. Matrix hingegen zeigt ebenso die lyrischen Glanztaten, die Apache vollbringen kann. Das geht schon fast unter die Haut.

An Apache 207 kommt man* dieser Tage nicht vorbei. Zurecht.

-örl

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