Der Anfang

Müsste ich zurück denken, wann ich das erste Mal mit der Subkultur des Punk oder Hardcore Punk konfrontiert wurde, muss ich unweigerlich an einen Abend vor mittlerweile sieben Jahren zurückdenken. Ende Oktober 2013 besuchte ich eines meiner ersten Konzerte im Jugendhaus Come In zu Grimma. Drei Bands spielten damals. Angstbreaker, damals noch in alter Besetzung, Tiger Magic und The Smashrooms. Damals für mich unerklärlich, wieso es eine Band aus Italien nach Grimma verschlägt, hat mich dieser Abend merklich beeinflusst. Legte er doch den Grundstein dafür, dass ich von solchen Abenden viel mehr wollte. Mehr Konzerte besuchen, mehr Musik entdecken, mehr Subkultur erleben.

Der vergangene Samstag

Gab de la Vega, der damals bei den Smashrooms gesungen hat, war vergangenen Samstag wieder einmal Gast in Grimma. Leider konnte ich selbst diesem Konzert nicht beiwohnen, hat es mich doch aber dazu bewegt, mich nach langer Zeit mal wieder mit dieser Blase rund um ex-Smashrooms zu befassen.

Ich habe mir sagen lassen, dass das Konzert und der gesamte letzte Samstag wohl ein voller Erfolg war und vielen Menschen einen tollen Tag bereitet hat. Das Wetter hatte gestimmt, das Essen war lecker, die Menschen waren gut drauf und die Musik hat gepasst. So stellt man* sich ein gutes Konzert vor. Gern mehr davon!

Die Platte

War die Wildfire LP von den Smashrooms noch klassicher Hardcore Punk (mit Betonung auf Punk- absolute Empfehlung!) und die bisherigen Soloveröffentlichungen von Gab noch eher Singer- Songwriter- Stuff, gibt es auf Beyond Space And Time noch eine ganz andere Seite zu entdecken. Neue Solostücke aber in ein komplettes Bandarrangement gehüllt. Das hat dann viel von Rock, von Pop, von Indie mit der gewissen DIY Punk Note versehen. Ich habe nicht schlecht geguckt, als ich die ersten Sekunden der Platte hörte und musste mich auch ein bisschen dran gewöhnen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Doch lässt man* sich hierauf ein, eröffnet sich eine klug geschriebene und arrangierte Platte voller gefühlvoller Momente und Ohrwurmhooks.

Auch in diesem Bandkontext präsentieren sich Gabs Solosongs in einem Gewand, welches man* vielleicht so nicht erwartet, sich ein Reinhören aber voll und ganz lohnt.

-örl

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