Der Sommer ist da. Wenn dieser Zustand jedes Jahr wieder eintritt, fange ich manchmal an, mich zu fragen, was denn Musik ist, die zum Sommer passt. Die Suche nach dem Sommeralbum beginnt. Für mich stellte sich heraus, dass die Wahl im Zweifel meist auf frischen und tanzbaren Indiepop fällt. Und im letzten Jahr entdeckte ich dann die Chlorine LP von Pabst. Nach einer kurzen Zeit des Einhörens hatte es 2019 für mich kein anderes Sommeralbum gegeben als dieses. Selbstredend kommt die nachfolgende Scheibe zu Beginn des Sommer heraus und nun spoilere ich: Deuce Ex Machina ist auf einem guten Weg, auch meinen Sommer 2020 musikalisch zu begleiten. Aus diesem Grund mag ich gern in dieser Woche darauf hinweisen, dass Pabst mal wieder ein großes Album veröffentlicht haben.

Für Menschen, für die Pabst Neuland ist, kommt der Sound, den diese Band fährt, wahrscheinlich überraschend. Zumindest innerhalb der deutschen Indie/ Alternative Szene fällt mir keine Band ein, die einen vergleichbaren Klang kreiert. Bands, die ihre Gitarre derartig verzerren und fuzzen sind rar gesät. Pabst klingen eigen und Vergleiche sind für mich schwer zu ziehen. Deshalb ist es wahrscheinlich am einfachsten, sich den ein oder anderen Song anzuhören, um einen Eindruck davon zu bekommen, worum es bei Pabst geht.

„Deuce Ex Machina“ ist wieder voll von den Sachen, die mich schon an Chlorine so begeistert hatten. Allen voran die immer wiederkehrenden wirklich wirklich großen Hooks, die in jedem Song vorkommen. Die Songs zünden echt verdammt schnell.
Pabst klingen eigenständig, frisch, verspielt und verbreiten ein positives Grundgefühl. Zumindest bei mir.
Ein Album, was zu jeder Jahreszeit Spaß macht, mich aber im Sommer immer wieder besonders kriegt. Vielleicht habt ihr da ja auch Bock drauf.

-örl

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